Persönliche Leitlinien

  • Menschen besitzen ursprüngliches Wissen um richtige Entscheidungen und Wege, sowie eine positive, mitfühlende Verbindung zu sich selbst und der Außenwelt. Jeder Mensch ist mit einem natürlichen Zugang zu psychischer Gesundheit ausgestattet, den es wieder zu finden gilt.
  • Gemäß Platos Höhlengleichnis bedeutet Psychotherapie nach meinem Verständnis, sich mitsamt dem „inneren Kind“ aus der Höhle hinaus, in eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten zu führen.
  • Alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Vorgeschichte, haben das Recht, glücklich zu sein.
  • Die therapeutische Rolle besteht für mich darin, Begleiterin auf dem Weg zu neuen Lösungen, zu mehr Wohlbefinden, psychischer Stabilität und Gesundheit zu sein.
  • Heilung kann nur durch Tätigwerden der zu Behandelnden zugunsten des eigenen Wohls erfolgen, und durch Übernahme von Verantwortung für das eigene Denken, Fühlen und Handeln.
  • Heilung basiert auf dem Schließen von bedingungsloser Freundschaft mit sich selbst, d.h. auch mit den eigenen Schattenseiten, Konflikten und Baustellen.
  • Heilung bedeutet auch, Gewalt gegen sich selbst und Andere zu vermindern.
  • Heilung ist mehr als die Beseitigung von Störungen, Gesundheit mehr als die Abwesenheit von Krankheit.
  • Im Bewusstsein, dass Leiden und Glück zum menschlichen Leben gehören, halte ich es für unrealistisch, dauerhaft Freiheit von Schmerz und Leid, dauerhaftes Wohlbefinden als Ziel der Behandlung anzusetzen.
  • Es gibt persönliches (z.B. eigene biographische Lebensbedingungen) und generelles Leiden (dem wir Menschen alle gleichermaßen unterliegen, z.B. unsere scheinbar unkontrollierbare mentale Hyperaktivität oder die Wahrheit von Vergänglichkeit und Tod). Beide Blickwinkel können sich in einer Psychotherapie meines Erachtens optimal ergänzen.